ARGE VERFÜLLUNG GORLEBEN - Ein Zwischenstand
- Bilder:
- bild:

- bild:
Ablauf des Verfüllprozesses.
Nach gut einjähriger Planungs- und Genehmigungsphase sind im November 2024 die operativen Arbeiten zur Verfüllung des Grubengebäudes des Bergwerks Gorleben gestartet.
Parallel zu diesen Phasen wurde die dafür notwendige Technik als auch Fachpersonal mobilisiert. Mit einem Team aus rund 60 Mitarbeitern werden arbeitstäglich ca. 800 t Bergematerial zurück ins Bergwerk verbracht und damit die aufgefahrenen Grubenräume firstbündig verfüllt. Der Abschluss der Verfüllarbeiten des Grubengebäudes ist im Jahr 2027 zu erwarten.
Aktuell befinden wir uns in Stadium 3 des Verfüllprozesses, mit den ersten Überschneidungen zu Stadium 4, um einen störungsfreien Übergang zwischen den Phasen zu gewährleisten.
In den Stadien 1 und 2 wurde der Erkundungsbereich verfüllt, der etwa ein Drittel des gesamten Verfüllvolumens ausmacht. Diese Bereiche wurden firstnah mit Salz verfüllt. Am 15. August 2025 konnten wir die ersten 100.000 t Salz unter Tage verbringen.
Bis Anfang November 2025 wurden insgesamt rund 130.500 t Salz unter Tage versetzt. Gleichzeitig wurden etwa 255 t Anlagen, Systeme und Komponenten ausgefördert.
Im Rahmen von Stadium 3 missten aus Sicherheitsgründen die vorhandenen Rolllochverschlüsse installiert werden. In Stadium 4 erfolgt die Montage der Konsolen für die Schachtlutte. Mit diesen beiden Maßnahmen sind die Stahleinbauten abgeschlossen.
Ablauf des Verfüllprozesses:
Das Verfahren gliedert sich in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten:
1. Auf der Salzhalde wird das Salz mithilfe einer Kaltfräse in einen Abrollcontainer gefüllt.
2. Ein Traktor mit Hakenlift transportiert den Container zum Umschlagplatz.
3. Dort übernimmt ein Elektrozugkopf den Container und fährt ihn zum Schacht.
4. Der Container wird über den Schacht nach unter Tage gefördert.
5. Unter Tage nimmt erneut ein Elektrozugkopf den Container auf und bringt ihn zum Salzumschlagplatz.
6. Ein Radlader entleert dort den Container.
7. Der Transport des Salzes erfolgt anschließend mit Radladern und Dumpern.
8. Die Verdichtungs- und Schiebearbeiten werden durch einen umgebauten Kettenlader sowie einem Beraubefahrzeug mit anbaubarem Schiebeschild ausgeführt.
Glückauf!
André Bergmann
Unser umfangreicher Maschinenpark erfährt Zuwachs.
Bohrtechnik für Energie und Umwelt - Kompetenz durch Erfahrung.
Neben umfangreichen Investitionen in Maschinen und Geräte für den Streckenvortrieb wie Bohrwagen, Lader, Dumper, Tunnelbagger und Bergbautechnik investieren wir auch regelmäßig in den Bereich unserer Bohrtechnik. Nach neuen Raisebohranlagen und Explorationsbohranlagen freuen wir uns jetzt auf den Einsatz unserer neue mobilen „Universal Bohranlage Bauer RB 65 CE“. Mit einer Länge von 12,3 m und einer Breite von 2,55 m bei einer Höhe von 4 m im fahrbereiten Zustand erreichen wir ohne Probleme über öffentliche Straßen alle erdenklichen Einsatzorte. Selbstverständlich erfüllt die Bohranlage die höchsten Ansprüche an Effizienz, Arbeitssicherheit und (Lärm-)Emissionen.
Vor Ort können wir mit einer Hakenlast von 63 t und einem maximalen Drehmoment von über 31.000 Nm ein sehr breites Spektrum an Bohrungen bzgl. Teufe und Durchmesser abdecken. So kommen neben Explorationsbohrungen bis über 1.500 m Teufe auch Mitteltiefe Geothermiebohrungen, Gasbohrungen, Lotungsbohrungen und vielfältige andere Technische Bohrungen in Frage.
THYSSEN SCHACHTBAU wird als breit aufgestellte Bergbauspezialgesellschaft auch weiterhin in neueste Bohrtechnik investieren.
Mehr dazu in Kürze.
Glückauf!
Dr. Axel Weißenborn
Endlagerstandort Schacht Konrad
- Bilder:
- bild:

- bild:
Im Füllort 2. Sohle wird die letzte Ausbauschale eingebracht.
Am Endlagerstandort Schacht Konrad in Salzgitter-Bleckenstedt hat die ARGE SCHACHT KONRAD 2 (ASK2) damit begonnen, die letzte und innere Ausbauschale im Füllort 2. Sohle einschließlich der Schachtröhre einzubringen. Der Füllort wurde nach NÖT aufgefahren.
Der Füllort besitzt ein Lichtraumprofil von rund 13 m und eine Länge von ca. 70 m. Das Einbringen der sogenannten Innenschale erfolgt im Ortbetonverfahren.
Die Innenschale, die sämtliche statischen Kräfte aufnimmt und den sicheren Betrieb im Endlagerbetrieb gewährleistet, besitzt eine Mächtigkeit von bis zu 70 cm.
Zu den Herausforderungen, die im Vorfeld zu bewältigen waren, gehören neben der anspruchsvollen Geometrie des Füllortes und des Schachtbereiches die enormen Bewehrungsgehalte (mit bis zu 210 kg/m³) sowie der geforderte Massenbeton, der einer Betonqualität C55/67 entsprechen muss.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, wurden für ausgewählte Bauabschnitte, wie bei der Blindort-Ortsbrust mit einer konkaven Kontur, spezielle Sonderschalungselemente (3D-Schalung) konzipiert, gefertigt und montiert. Darüber hinaus wurde eigens für das Projekt ein neuer Beton (BG-5440 HS-HR) durch die Betoningenieure und Betontechnologen der Betriebsstelle gemeinsam mit der Firma Rombold & Gföhrer entwickelt, der die Massenbetonrichtlinie erfüllt.
Nach der Erprobung und erfolgreichen Erstprüfung unter Tage wird dieser Massenbeton nunmehr sehr erfolgreich vor Ort in dem eigenen Betonmischwerk hergestellt und damit die Herstellung der inneren Ausbauschale realisiert.
Bis zum heutigen Tage sind über 2.500 m³ Ortbeton unter Tage Qualitäts- und Normgerecht hergestellt und verarbeitet worden.
Trotz der überaus schwierigen Herausforderung und der untertägigen Randbedingungen ist es der ASK2 gelungen, diese zu meistern sowie erfolgreich und ohne Arbeitsunfälle umzusetzen.
Vor dem Hintergrund des zukünftigen Einlagerungsprozesses übernimmt jeder Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft bei der Errichtung dieses „Unikats“ somit auch ein Stück Verantwortung für die nachfolgenden Generationen.
Ich danke allen Beteiligten für die bereits erbrachten Leistungen und freue mich auf die Fertigstellung dieses Gewerkes, welches das Herzstück des Endlagers Schacht Konrad darstellt.
Glückauf!
Hannes Richter
Bergmänner bewältigen den Ruhrtalradweg
- Bilder:
- bild:
, Bildunterschrift:
Die Strecke des Ruhrtalradwegs - bild:
, Bildunterschrift:
Die Bergmänner bei bester Laune vor dem Start am Hotel - bild:
, Bildunterschrift:
Ruhrquelle Winterberg im Hochsauerlandkreis - bild:
, Bildunterschrift:
Rheinorange ist der Name einer Skulptur an der Mündung der Ruhr in den Rhein
- bild:
Von Winterberg bis Duisburg mit dem Fahrrad.
Zusammen von der Quelle bis zur Mündung – das war das Ziel und es wurde erreicht!
Am 02. Mai 2025 ging es für die zehn mitfahrenden Bergleute los.
Start für die ca. 240 km lange Route, eingeteilt in drei Etappen, war die Quelle in Winterberg. Das Ziel war die Einmündung in den Rhein in Duisburg.
Am Ende sollte sich die Routenlänge jedoch auf ca. 280 km aufgrund gewollter und ungewollter Ab- und Umwege verlängert haben.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es für die acht E-Biker und die beiden Fahrer, die mit stromfrei betriebenen Fahrrädern antraten, auf die erste Etappe. Ziel war Arnsberg. Die erste Etappe verlief problemlos und alle kamen gut gelaunt in Arnsberg an.
Die zweite Etappe startete nach einem kräftigen Frühstück Richtung Witten. Während dieser Etappe ereignete sich die erste und einzige Panne. Ein Schlauch musste gewechselt werden. Da alle tatkräftig mithalfen, ging das ruckzuck.
Der ein oder andere nutzte die Unterbrechung auch für eine kurze Regeneration. Ansonsten verlief die Etappe ohne Schwierigkeiten und alle erreichten erschöpft, aber glücklich Witten.
Die dritte und letzte Etappe - bei inzwischen leider durchwachsenem Wetter - ging dann bis zur Mündung in Duisburg. Die Stimmung war nach wie vor blendend und die gesamte Truppe erreichte zusammen und unverletzt das „Rheinorange“.
Insgesamt war die Tour ein großartiges Erlebnis und hat dazu beigetragen, dass die Mannschaft weiter zusammenwächst!
Glückauf!
Christian Emmerich
Das Projekt Arge Schächte Heilbronn geht weiter
Mit dem Verlegen zweier Hochspannungsgleichstromüberlandkabel durch das bestehende Steinsalzbergwerk Heilbronn der SWS AG trägt die THYSSEN SCHACHTBAU einen wichtigen Teil zur Energiewende bei.
Ende letzten Jahres berichteten wir, wie wir in der ARGE Schächte Heilbronn unsere ersten Schritte für das Bauvorhaben SuedLink machten.
Nachdem wir im Jahr 2024 eine solide Basis für die Abwicklung eines Infrastrukturprojekts mit herausragendem öffentlichem Interesse geschaffen und unsere ersten Meilensteine gesetzt haben, steht nun die nächste Herausforderung an: Das Teufen der Vorschächte kann beginnen.
Auf den Bohrpfählen aufbauend wurde der Schachtkragen in Großgartach errichtet und gibt einen Ausblick auf die kommenden Arbeiten.
Aktuell laufen die Antransporte der Maschinen und Geräte zum Vorschachteufen auf Hochtouren. Und auch das Personal für die nächste bedeutende Phase findet sich nach und nach im Herzen Baden-Württembergs ein.
Täglich ändert sich das Gesicht beider Baustellen, da zu den Tiefbaumaßnahmen parallel Erdbauarbeiten durchgeführt werden.
Die Containeranlage in Kochendorf ist voll funktionsfähig und wurde vollumfänglich in Betrieb genommen. Auch die Medienversorgung, im speziellen die Wasser sowie Stromversorgung ist am Standort abgeschlossen. Der Inbetriebnahme der Baustelleneinrichtung in Großgartach steht ebenso nichts mehr im Weg.
Wir freuen uns auf die anstehenden Wochen, da die Zeit gekommen ist, den ersten Kübel herauszuziehen.
Ein fröhliches Glückauf aus Heilbronn!
Projektleitung
Sadik Toprak
COMPETENCE BY EXPERIENCE. YOUR PARTNER.
- Bilder:
- bild:

- bild:

- bild:
Was macht den THYSSEN SCHACHTBAU Konzern so stark?
Es ist die Kombination aus Regionalität und Know-how aus unseren weltweiten Bergbauprojekten.
Unsere Betriebsstellenleiter sind Spezialisten auf ihren Bergwerken und Baustellen. Sie kennen ihre Mitarbeiter, die Region und sie „sprechen die Sprache“ – so wie wir im Erzgebirge! Gleichzeitig kommen die Planungen für alle Projekte aus einer Feder – nämlich aus dem Technischen Büro in Mülheim an der Ruhr und Olfen.
Hiermit haben unsere Kunden und Auftraggeber immer einen zuverlässigen Ansprechpartner, auf den sie sich verlassen können. Es entsteht ein Vertrauensverhältnis, welches für das Bauen vor allem für den Bergbau unverzichtbar ist. Durch die zentrale Planung garantieren wir eine stets hohe und einheitliche Qualität. Weiterhin sind die Projekte alle miteinander verbunden, so dass jeder von den Erfahrungen der anderen profitiert.
Es war Paul Ehret und mir eine außerordentliche Freude, den Leiter des Technischen Büros aus Mülheim auf unserer Anlage in Freiberg begrüßen zu dürfen. Hintergrund war der anstehende Umbau der Teufanlage auf eine Seilfahrtsanlage.
Der Austausch in beide Richtungen ist sehr wichtig und unersetzbar. Erst der regelmäßige Austausch garantiert unseren Konzernslogan:
COMPETENCE BY EXPERIENCE. YOUR PARTNER.
Glückauf!
Toni Schmidt
TS BAU GMBH
Führungskraft im Bergbau
Technischer Experte für untertägige Rohstoffprojekte
Umwelttag 2025 bei THYSSEN SCHACHTBAU
- Bilder:
- bild:

- bild:

- bild:

- bild:

- bild:
Umweltmanagement spielt eine zentrale Rolle.
Umweltmanagement spielt bei THYSSEN SCHACHTBAU eine zentrale Rolle. Als Unternehmen, das in technisch anspruchsvollen Bereichen tätig ist, tragen wir eine besondere Verantwortung gegenüber der Umwelt. Durch nachhaltiges Handeln, systematische Vorsorge und Aufklärung möchten wir unseren Beitrag zum Schutz von Natur und Mensch leisten.
Am diesjährigen Umwelttag wurden vier zentrale Themen behandelt: Abfalltrennung, Emissionen und Lärmbelastung, die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) sowie der Umgang mit Notfallsituationen wie Ölunfällen.
Der Umwelttag diente nicht nur der Information, sondern auch der Sensibilisierung. Unsere Mitarbeiter haben ein besseres Verständnis für Umweltgefahren und deren Vermeidung erhalten.
Die vorgestellten Maßnahmen und Schulungen tragen zur kontinuierlichen Verbesserung unseres Umweltmanagementsystems bei. Insgesamt war der Umwelttag ein voller Erfolg. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Aufmerksamkeit.
Glückauf!
Maria Bellenberg-Boretska, Umweltmanagementbeauftragte
High Performance - nicht nur unter Tage!
- Bilder:
- Bildunterschrift: Stahlbaugerüst Hebetechnik Haus Aden
Umbauarbeiten am Wasserhaltungsstandort Haus Aden.
Die THYSSEN SCHACHTBAU GMBH hat bei der Herrichtung des Wasserhaltungsstandortes Haus Aden zu einer Brunnenwasserhaltung einen wichtigen Meilenstein erreicht!
Um das Grubenwasser zukünftig dauerhaft im genehmigten Niveau zu halten, wird zurzeit eine Hebetechnik zum Ein- und Ausbau der Pumpen errichtet. Alle Baugruppen zusammengerechnet werden ca. 400 t Stahlbau montiert!
Nachdem bereits im Schachtkeller die Betriebsverlagerungen für die Hangleitungen und die Montageebene durch uns montiert wurden, haben wir nun auch das ca. 200 t schwere und über 30 m hohe Gerüst für die Hebetechnik unfallfrei fertiggestellt! Ein weithin sichtbares Monument!
Damit haben wir wieder einmal bewiesen, dass THYSSEN SCHACHTBAU seinem Führungsanspruch als Bergbauspezialdienstleister gerecht wird!
Mit einem herzlichen Glückauf!
Christian Emmerich
Betriebsleitung
Mine Rescue Truck für unser Projekt Nalunaq in Grönland
- Bilder:
- bild:

- bild:

- bild:

- bild:

- bild:

- bild:
Ford Ranger mit Systempritsche und Wechselmodul. Innovativ. Vielseitig. Einsatzbereit.
Unser neuer Mine Rescue Truck (MRT) auf Basis des Ford Rangers ist ab sofort im Einsatz – ein zuverlässiger Partner für vielfältige Herausforderungen!
Ausstattung und Funktionen:
- Robuste Plattform: Der Ford Ranger bietet Geländegängigkeit und hohe Zuladung – ideal für technische Hilfeleistungen in den engen Verhältnissen der Grube Nalunaq.
- Allradantrieb mit Differentialsperre.
- Grobstollige Geländereifen für besten Grip auf Schnee, Eis und losem Untergrund.
- Moderne Ausrüstung: Ausgestattet mit Schere/Spreizer, Lichtmast, Kettensäge und umfangreichem Werkzeugsatz komplett im Akku-Betrieb mit Bordladung.
- Flexible Einsatzmöglichkeiten: Ob bei Verkehrsunfällen oder technischer Unterstützung – der MRT ist vielseitig einsetzbar.
- Praktische Organisation: Seitliche Rollläden, große Heckklappe für bequeme Beladung, durchdachte Verstaukonzepte für schnellen Zugriff auf Geräte und Materialien.
- Schwerlastzug im Unterbau für die Stützen.
- Wechselaufbau schwer beladen mit Spezialausrüstung für die technische Hilfe im Grubeneinsatz.
Warum dieses Fahrzeug?
Kompakt, wendig und dennoch leistungsstark – der Ford Ranger als Mine Rescue Truck vereint Mobilität mit professioneller Ausstattung. Damit sind wir noch effizienter und schneller vor Ort, wenn es darauf ankommt.
Durch die Kombination aus flexibler Wechselpritsche, autarkem Unterbau und geländefähiger Bereifung ist dieses Fahrzeug ideal für anspruchsvolle Einsätze im Gelände. Ob Materialtransport, technische Hilfe oder Notfallversorgung - dieser Ranger ist jeder Herausforderung gewachsen.
Ein großer Dank geht an alle Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht haben!
Das war's! Schicht im Schacht auf Zollverein!
- Bilder:
- bild:

- bild:

- bild:

- bild:
Der letzte Beton zur Verfüllung des Schachtes Zollverein 12 ist geflossen.
Am 12. März 2025 war es so weit. Der letzte Betonierabschnitt im Schacht Zollverein 12 wurde erfolgreich eingebracht.
Nach dem explosionsfesten Verschluss der beiden Schächte ZV 12 und 2 am 3. März 2023 wurde die planmäßige Verfüllung aufgenommen. Nach einer kurzen Anlaufphase ging es in den sogenannten Regelprozess der Verfüllung. Diese Arbeiten wurden mit allen beteiligten Partnern nach gut zwei Jahren sicher und reibungslos abgeschlossen.
Hier einige Fakten zum Projekt:
- Es wurden insgesamt 38.712,5 m³ Beton eingebracht.
- Der Baustoff wurde von 5.162 Lkw‘s angeliefert.
- Es wurden 477 Hüllrohre mit einem Durchmesser von je 1.400 mm und einer Länge von 6,00 m eingebracht.
- Die Arbeiten wurden in einem 6-Tage-Betrieb mit je 3 Schichten ausgeführt.
Der Standort Zollverein mit seinen beiden Schächten 2 und 12 ist im Grubenwasserkonzept der RAG ein sogenannter Reservestandort.
Ein Heben des Grubenwassers ist daher nicht vorgesehen. Nach Vorgaben der Bezirksregierung Arnsberg sind dennoch vorbereitende Maßnahmen für ein mögliches Heben des Grubenwassers umzusetzen.
Im Zuge des Umbaus des Schachtes zur Verfüllung wurden umfangreiche Umbaumaßnahmen durchgeführt. Unsere Aufgabe für das Jahr 2025 ist es, alle durchgeführten Umbauarbeiten, die zur Verfüllung des Schachtes vorgenommen werden mussten, wieder zurückzubauen.
Hierzu zählen:
- Eine Transportwinde
- Eine Bühnenwinde
- 120 t Stahlbau
- Diverse Fundamente
- 800 m Rohrleitung
- Betonierhalle, etc.
Desweiteren sind nach Vorgaben der Denkmalschutzbehörde und unter enger Begleitung der Sachverständigen ca. 65 t Stahlbau wieder einzubauen.
Wir sind Stolz, dieses Projekt erfolgreich und zur vollen Zufriedenheit des Auftraggebers durchgeführt zu haben und gehen mit einem großen Erfahrungsschatz motiviert in das nächste Projekt.
Glückauf!
Michael Bork